Donnerstag, 29. September 11 um 13:04 Alter: 233 Tag(e)

Land erhöht Zuschüsse für die U3-Betreuung


2,76 Millionen Euro für Qualitätsverbesserungen in Lippe

Kreis Lippe.
Das Land möchte die Qualität in den Kindertageseinrichtungen gezielt verbessern. Aus diesem Grund fließen landesweit etwa 120 Millionen Euro in die bessere Personalausstattung im U3-Bereich. In Lippe stehen nach Auskunft der SPD-Abgeordneten Dennis Maelzer und Jürgen Berghahn ab sofort mehr als 2,76 Millionen Euro im Jahr zusätzlich zur Verfügung.

„Für die Betreuung der Unterdreijährigen gibt es je nach Betreuungszeit zwischen 1.400 Euro und 2.200 Euro pro Kind und Kindergartenjahr mehr“, erklärt der lippische Landtagsabgeordnete Dennis Maelzer. Finanziert werde das Ganze durch eine neue U3-Pauschale, die allein durch das Land getragen wird. Die Kindertageseinrichtungen in den fünf lippischen Jugendämtern können sich auf deutlich erhöhte Zuschüsse freuen. Allein für die U3-Betreuung im Bereich des Kreisjugendamtes gibt es 1,16 Millionen Euro extra. Die U3-Gruppen des Jugendamtes Detmold erhalten 817.500 Euro. Das Jugendamt Lemgo kann mit 329.000 Euro rechnen. Auf das Jugendamt Bad Salzuflen entfallen 300.000 Euro. In Lage sind es 158.000 Euro zusätzlich

„Wir haben nach dem Regierungswechsel vor einem Jahr direkt mit der Überarbeitung des alten Kinderbildungsgesetzes begonnen und unter anderem festgestellt, dass die Kitas mehr Geld für Personal zur Betreuung der Kleinsten benötigen.“, erläutert Dennis Maelzer als Mitglied im Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend. Insgesamt stelle die rot-grüne Koalition jetzt landesweit rund 120 Millionen Euro jährlich für zusätzliche Erzieherinnen und Erzieher zur Verfügung.

Die Haushaltsmittel hat die von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft geführte Landesregierung bereits für das laufende Kindergartenjahr  zur Verfügung gestellt, ergänzt Jürgen Berghahn. Die entsprechenden Bescheide lägen den Jugendämtern vor. „Damit sind seitens des Landes die Voraussetzungen geschaffen, die Tageseinrichtungen ab sofort mit zusätzlichen Kräften für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren zu unterstützen“, so Berghahn.


 
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