Berghahn zu Besuch bei der Tafel

von Sylvia Büehner (Kommentare: 0)

Foto: SPD-Landtagsabgeordneter Jürgen Berghahn (erste Reihe/links) dankt den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, sowie dem Koordinator der Blomberger Ausgabestelle, Pastor Hermann Donay (zweite Reihe/rechts).

Blomberg. In Deutschland werden jeden Tag viele Tonnen Lebensmittel weggeschmissen, obwohl sie noch verzehrfähig sind. Gleichzeitig herrscht bei vielen Menschen ein Mangel. Die gemeinnützigen Tafeln schaffen einen Ausgleich: Sie sammeln überschüssige, qualitativ einwandfreie Lebensmittel und verteilen diese an sozial und wirtschaftlich Benachteiligte.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Berghahn, besuchte jetzt in seiner Heimatstadt Blomberg die Ausgabestelle der Ostlippischen Tafel. „Die Tafelausgabe in Blomberg gibt es seit 10 Jahren und ist ein außerordentliches Vorbild für gelebte Solidarität“, sagt Berghahn.

Um die 25 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer arbeiten wöchentlich gemeinsam mehr als 150 Stunden, um die Lebensmittel für den Ausgabetag, in der Hausmannstraße vorzubereiten. Sie holen die Lebensmittel selbst aus den Supermärkten und Geschäften ab. Die Nahrungsmittel werden dann von den Ehrenamtlichen sortiert, kontrolliert und in die dafür vorgesehen Kisten abgepackt, die sie an jedem Mittwoch an Bedürftige ausgeben.

„Den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, sowie dem Koordinator der Blomberger Ausgabestelle, Pastor Hermann Donay, gebührt mein ganzer Dank, dass Sie da sind für Menschen, Junge und Alte, Familien mit Kindern, deren Einkommen kein Auskommen ermöglicht. Es ist ein klägliches Zeugnis für unser Land, dass es der Tafeln bedarf und die Zahl der Bedürftigen steigt. Wir dürfen die Augen nicht davor verschließen, dass es in Deutschland eine große Zahl von Menschen gibt, die es aus ihrer Notsituation auch in guten Zeiten nicht herausschaffen“, so der Sozialdemokrat.

„So gut es auch ist, dass einwandfreie Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden dürfen, einer sehr sinnvollen Verwendung zugeführt werden, so zeigt es doch auch die Schwachstellen sowohl im Einkaufs- wie auch im Verbraucherverhalten. Müssen Regale rund um die Uhr prallgefüllt mit frischen Lebensmitteln sein, die keinerlei optische Makel haben dürfen?“, merkt Jürgen Berghahn abschließend an.

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