Neuer Pakt für den Sport muss geschlossen werden

von Sylvia Büehner (Kommentare: 0)

SPD-Landtagsabgeordnete wollen Planungssicherheit für Vereine

Kreis Lippe. Unter dem Titel "Pakt für den Sport" haben die damalige SPD-geführte Landesregierung und der Landessportbund Nordrhein-Westfalen, im Jahr 2013 eine Vereinbarung über die Ziele und Grundrichtung der Sportförderung in NRW getroffen. Diese Vereinbarung garantiert Sportvereinen in NRW, Planungssicherheit bis Ende 2017.

 

Die SPD-Landtagsabgeordneten aus Lippe, Ellen Stock, Jürgen Berghahn und Dr. Dennis Maelzer fordern jetzt, gemeinsam mit der SPD-Landtagsfraktion, das der „Pakt für den Sport“ für die nächsten sechs Jahre, Verlängert und Ausgebaut wird.

 

„Mit dem "Pakt für den Sport" konnten gesicherte finanzielle Grundlagen umgesetzt werden. So hatten die 19.000 Sportvereine in NRW, eine finanzielle Planungssicherheit, bis Ende dieses Jahres. Nun haben die Sportorganisationen ein großes Problem, denn eine neue Übereinkunft ist bislang noch nicht unterzeichnet worden. Die Verhandlungen mit der neuen Landesregierung dauern weiter an. Mit dem Pakt sind aber viele Arbeitsstellen und Projektfinanzmittel im Sport gekoppelt“, erklären die SPD-Abgeordneten.

 

Sie bemängeln, dass dem Sport in NRW aktuell die Planungssicherheit fehle, die durch den bisherigen Pakt bestand. „Hier ist auch Lippe stark von der Unsicherheit getroffen. Mit den 425 Sportvereinen, 16 Sportverbänden und etwa 116.000 Mitgliedern, ist quasi jeder Dritte Lipper, in einem Sportverein Mitglied. In allen Lippischen Vereinen sind rund 2.200 ehrenamtlich   tätige   Übungsleiter   und   Trainer Woche für Woche aktiv. Wir können nur dringend appellieren, den Pakt für den Sport zu verlängern, damit unseren Vereinen nicht ihre finanzielle Grundlage genommen wird“, so Maelzer, Berghahn und Stock.

 

Die SPD-Landtagsfraktion fordert außerdem, dass die nächste Festsetzung für sechs Jahre abgeschlossen werden sollte. „Das wäre ein Jahr über die Legislaturperiode hinaus. Dies würde die entstandenen Probleme vermeiden“, findet das lippische Landtagstrio

 

Zurück

Einen Kommentar schreiben