Straßen in NRW und Lippe

Nordrhein-Westfalen ist eine wirtschaftsstarke Metropolregion. Dabei geht Wirtschaftswachstum mit Mobilitätswachstum einher. Wir in Nordrhein-Westfalen wollen nachhaltige Mobilität gestalten, das meint ökonomisch sinnvolle, ökologisch verträgliche und sozial ausgewogene Mobilität.

Das Straßennetz in NRW ist eng geknüpft und weist kaum noch Lücken auf. Doch die Straßen und Brücken sind häufig alt und in keinem guten Zustand. Wir setzen nun klare Prioritäten: Erhalt vor Neubau. Wir haben das Landesstraßenerhaltungsprogramm von 76 auf 115 Millionen Euro erhöht (bis 2016), ein Plus von 39 Millionen Euro gegenüber dem Jahr 2010.

Der kommunale Straßenbau wird von der nordrhein-westfälischen Landesregierung im Jahr 2016 wieder mit insgesamt 60,35 Millionen Euro gefördert. „Das kommunale Straßennetz ist das Rückgrat des städtischen Verkehrs. Es wird von Angeboten des Öffentlichen Nahverkehrs und einer geeigneten Infrastruktur für die Nahmobilität ergänzt. So sichert das Land die Mobilität in den Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens“, sagt der lippische SPD-Landtagsabgeordneten Jürgen Berghahn. Die Gesamtsumme der Förderungen für ganz OWL beträgt 8,4 Millionen Euro. Diese verteilen sich auf 12 Projekte.

In Horn-Bad Meinberg wird der Ausbau der K94n (Lüdekindweg) gefördert. Die Gesamtkosten belaufen sich bei dem Ausbau auf 1,01 Millionen Euro. Landesseitig wird das Vorhaben mit 660.000 Euro unterstützt. Die Zuwendungsfähigen Ausgaben für Umgestaltungsmaßnahmen an der B239 (Schötmarsche Straße) belaufen sich auf 590.000 Euro. Das Land vergibt für das Projekt Zuwendungen in Höhe von 390.000 Euro.