Fracking

In Nordrhein-Westfalen wird es keine Genehmigungen für Erdgas-Förderungen mit der umstrittenen Fracking-Bohrtechnologie geben. Darauf haben sich Landesregierung sowie die Landesministerien für Umwelt und Wirtschaft geeinigt.

Die SPD-geführte Landesregierung hat massive Vorbehalte gegen Fracking, also Gasvorkommen aus unkonventionellen Lagerstätten zu gewinnen. Die Methode ist noch zu unerforscht, ist riskant, schädigt die Natur und der kommerzielle Nutzen ist angesichts hoher Umweltauflagen zweifelhaft.

„Fracking löst kein einziges Problem der Energiewende, würden die vermuteten Vorkommen doch lediglich für 10 – 15 Jahre reichen und die möglichen Gefahren für die Menschen und die Umwelt dazu in keinem Verhältnis stehen. Es ist keine Energiequelle mit Zukunft, nicht in Deutschland und schon gar nicht in NRW. Aus diesem Grund wird es mit uns kein unkonventionelles Fracking in NRW geben“, sagt der Umweltexperte Berghahn. „Besonders die Region OWL ist mit ihren bedeutenden Mineralwasserquellen besonders schutzbedürftig. Nicht umsonst hätten sich heimische Mineralwasser-Unternehmen gemeinsam an das Land gewandt und ihre Ablehnung von Fracking deutlich gemacht.“