Bald wieder freie Fahrt auf Hohenhauser Straße

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Kalletal. Wenn nach drei Jahren Bauzeit das Ende zum Greifen nahe ist, dann ist die Erleichterung bei allen Beteiligten mehr als nachvollziehbar. „Vor dem Hintergrund von 40 Jahren Planungsarbeit, sind die drei Jahre Bauzeit zwar vergleichsweise „kurz“, trotzdem freuen wir uns schon sehr, dass dieses Projekt nun bald abgeschlossen sein wird“, so Bürgermeister Mario Hecker. Eine 1,3 Kilometer lange Strecke wurde in fünf Bauabschnitten und mit Investitionen des Landes und der Gemeinde Kalletal in Höhe von über 2 Millionen Euro aufwändig saniert, inklusive neuer Gehwege und abschnittsweise auch eines Radweges.

Bei der Ortsbesichtigung der letzten Asphaltierungsarbeiten denkt Jürgen Berghahn, hiesiger Landtagsabgeordneter und Mitglied des Verkehrsausschusses, an die vielen Zuschriften und Anrufe noch vor dem Baubeginn zurück, in denen sich die Bürgerinnen und Bürger Kalletals zu Recht über den Sanierungsfall „Hohenhauser Straße“ beschwerten. Viele Hürden mussten auf dem Weg hin zu einer neuen und vor allem sicheren Straße genommen werden, berichten Bauamtsleiterin Ewa Hermann und Stefan Pohl, Straßenbau-Ingenieur der Gemeinde. Die größte Herausforderung stellte zweifelsohne die Bohrpfahlwand auf Höhe der katholischen Kirche dar, die den Höhenunterschied zwischen der Straße und den darüber liegenden Gebäuden abstützt. Aber auch die durch die Straßensperrung notwendige Umleitung des Verkehrs sei ein Kraftakt für die ganze Gemeinde gewesen, hebt Mario Hecker hervor. So mussten u.a. die Haltestellen der Schulbusse verlegt, neue Routen entwickelt und nicht zuletzt sogar Schülerlotsen ausgebildet werden, die den Schülerinnen und Schüler auf den unbekannten Wegen behilflich waren.

„Für das Verständnis und die Geduld, vor allem der Anwohnerinnen und Anwohner während der Bauzeit, möchte ich mich ganz herzlich bedanken“, betont Jürgen Berghahn während der Besichtigung. Etwas Geduld muss noch aufgebracht werden, aber, „wenn alles weiterhin nach Plan verläuft, kann die Hohenhauser Straße pünktlich zum Weihnachtsfest freigegeben werden“, stellt Mario Hecker in Aussicht.

 

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