Besoldung von Grund- und Hauptschulleitern wird angehoben

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Düsseldorf/Kreis Lippe. Rektoren an Grund- und Hauptschulen sollen mehr Geld bekommen. Das hat das Landeskabinett in Nordrhein-Westfalen mit einer Ergänzung zum Haushaltsentwurf 2017 beschlossen. Dies verkünden die lippischen SPD-Landtagsabgeordneten Ute Schäfer, Jürgen Berghahn und Dr. Dennis Maelzer.

Jürgen Berghahn erklärt, dass das Land damit nicht nur die harte Arbeit der Schulleitungen in Grund- und Hauptschulen honorieren wolle, sondern die wachsende Verantwortung als Schulleitung anerkenne. „Wir freuen uns sehr über den Kabinettbeschluss, den Verdienst von Schulleiterinnen und Schulleitern in Grund- und Hauptschulen um eine Besoldungsstufe anzuheben, von der in NRW schätzungsweise 2.800 Lehrkräfte profitieren“, so der Abgeordnete aus Blomberg.

Ute Schäfer, die vor ihrer politischen Laufbahn selbst im Schuldienst tätig war, führt weiter aus: „Die Leitung einer Grundschule oder einer Hauptschule ist kein Job nebenher, sondern erfordert echte Managementqualitäten. Das Verantwortungsspektrum ist in den letzten Jahren gestiegen, hier sind Führungskräfte mit umfassenden Kompetenzen gefragt. Die Landesregierung weiß um die Situation. Uns geht es mit der Erhöhung aber nicht nur um Wertschätzung für die, die die Arbeit tun, sondern auch um effektive Maßnahmen, das Problem von unbesetzten Schulleiterstellen entgegenzuwirken. Wir wollen ein positives Signal senden, dass Schulleiterpositionen künftig attraktiver werden.“

Darüber hinaus wird es eine Stärkung der Strukturen der Weiterbildung geben. Rund fünf Millionen Euro zusätzlich erhalten Volkshochschulen und andere Weiterbildungsträger zur Absenkung des Konsolidierungsbeitrags. Sie werden künftig weniger Rückstellungen bilden müssen. So können 5 Millionen Euro zusätzlich in die Bildungsarbeit fließen. „Die gemeinwohlorientierte Weiterbildung hat gerade in den vergangenen Monaten, aber auch schon zuvor, die Hauptlast der Sprach- und Integrationskurse geschultert. Sie wird auch in Zukunft noch weiter als die Stelle für Erwachsenenbildung gebraucht, weshalb für Sprachförderangebote zusätzlich 700.000 Euro investiert werden“, sagt Dennis Maelzer.

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