Drei neue Familienzentren in Lippe

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Die lippischen Landtagsabgeordneten der SPD, Dr. Dennis Maelzer, Ellen Stock und Jürgen Berghahn fordern, dass das Land den Zuschuss für die Einrichtungen erhöhen soll, um die Qualität zu steigern.

 

SPD will mehr für Qualität tun

Kreis Lippe. In Lippe gibt es bereits 57 Kitas, die als Familienzentrum arbeiten. Zum neuen Kindergartenjahr wird das Land erneut zusätzliche Kitas in Familienzentren umwandeln. Drei davon sollen im Kreis Lippe entstehen. Die heimischen Landtagsmitglieder Ellen Stock, Jürgen Berghahn und Dr. Dennis Maelzer (alle SPD) begrüßen das, haben aber auch Kritik. Das Land solle den Zuschuss für die Einrichtungen erhöhen, um die Qualität zu steigern.

„Familienzentren sind wichtige Einrichtungen der frühen Förderung und insbesondere für junge Familien ein wichtiger Anlaufpunkt im Sozialraum“, erläutern die drei Landtagsabgeordneten. Jeweils ein neues Familienzentrum soll in Detmold und in Bad Salzuflen entstehen, ein weiteres im Zuständigkeitsgebiet des Kreisjugendamtes.

Unter der SPD gab soziale Bedarfslage vor Ort den Ausschlag bei der Verteilung der Familienzentren. Der Förderschlüssel von CDU und FDP rückt davon ab: „Diesen Ansatz teilen wir nicht. Lippe profitiert davon auch nicht, denn die Jugendämter in Lage und Lemgo gehen bei der Verteilung dennoch leer aus“, kritisieren Ellen Stock und Jürgen Berghahn.

Für Dennis Maelzer, den Familienpolitischen Sprecher der SPD-Landtagfraktion, darf nicht nur der quantitative Ausbau im Mittelpunkt stehen. Die SPD wolle die Qualität entwickeln und in einem ersten Schritt die Zuschüsse für Familienzentren steigern: „Als SPD-Fraktion hatten wir daher beantragt, den jährlichen Zuschuss für die Familienzentren von 13.000 Euro auf 15.000 Euro zu erhöhen. Für Familienzentren mit besonderem Unterstützungsbedarf sollte der jährliche Zuschuss sogar 16.000 Euro beantragen“, erläutert Maelzer.

Aus Sicht der Sozialdemokraten wäre damit den enormen Anforderungen an die Familienzentren besser gedient. CDU und FDP waren jedoch dagegen. Leidtragende dieser verfehlten Politik von Schwarz-Gelb seien einmal mehr die Beschäftigten in den Einrichtungen sowie die Kinder und deren Familien, die besonders auf frühe Förderung und Unterstützung angewiesen sind.

 

 

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