Flexibilität ist keine Einbahnstraße

von Jürgen Berghahn MdL (Kommentare: 0)

Landtagsabgeordneter Jürgen Berghahn (SPD) steht an der Seite der Beschäftigten

Die 28-Stunden-Woche und 6 Prozent mehr Lohn. Dafür kämpft derzeit die Gewerkschaft IG Metall zusammen mit den Beschäftigten. An den gegenwärtigen Warnstreiks beteiligen sich heute ca. 3000 Beschäftigte aus Lippe, in Lemgo. Unter ihnen ist der heimische Landtagsabgeordnete Jürgen Berghahn (SPD).

„Wenn Arbeitgeber seit über 10 Jahren mehr Flexibilität der Beschäftigten einfordern, wird es jetzt Zeit, dass auch die Arbeitnehmer ein Recht auf eine Selbstbestimmung flexibler Arbeitszeit erhalten. Flexibilität ist keine Einbahnstraße, sie kann nicht nur von Seiten der Arbeitgeber genutzt werden. Jetzt sind die Beschäftigten an der Reihe. Wenn die Wirtschaft den Fachkräftemangel wirklich bekämpfen will, muss sie den Arbeitnehmern entgegenkommen, die Arbeitszeit befristet zu reduzieren. Die IG Metall fordert ein Recht auf verkürzte Vollzeit, in Form einer 28 Stunden Woche, für maximal 2 Jahre. Außerdem braucht es Zuschüsse, die die Arbeitszeitreduzierung bei Kindererziehung, in Pflegesituationen und für die Gesundheit auch für alle möglich machen“, so Jürgen Berghahn.

Der Blomberger Landtagsabgeordnete, der selbst seit über 30 Jahren Mitglied bei der IG Metall ist, unterstützt auch die Forderung nach höheren Löhnen. „Die deutsche Wirtschaft hat 2017 um 2,2 Prozent zugelegt. Das ist der höchste Wert seit 2011. Die Metall- und Elektroindustrie ist in einer wirtschaftlich guten Verfassung. Es gibt es keinen Grund, den Beschäftigten einen angemessenen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg zu verwehren“, erklärt der Landtagsabgeordnete.

Zurück