Sanierung der Passadetalbrücke hängt weiter in der Warteschleife

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Kreis Lippe. 205 Millionen Euro wird das NRW-Verkehrsministerium in diesem Jahr in die Sanierung der Landesstraßen investieren. Zu den insgesamt 148 Projekten gehören auch acht in Lippe. „Unterm Strich ist das zu wenig“, kritisiert der SPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Berghahn, der Mitglied im Verkehrsausschuss ist.

„Zwar hat das Land noch einmal 20 Millionen Euro mehr für die Instandhaltung der Straßen zur Verfügung gestellt als im vergangenen Jahr, was auf den ersten Blick gut ist“, erklärt Berghahn: „Diese Mehrausgaben werden aber von den Kostensteigerungen im Straßenbau umgehend wieder aufgezehrt.“ Außerdem seien durch den starken Winterfrost bereits kaputte Straßen noch weiter geschädigt worden, was höhere Sanierungskosten nach sich ziehe. „Somit ist das Erhaltungsprogramm 2021 unterfinanziert, auch wenn das Verkehrsministerium mehr Geld ausgibt als im vergangenen Jahr“, kritisiert Berghahn.

Zu Projekten, die in Lippe angepackt oder fortgeführt werden, gehören unter anderem die Deckensanierung der L944 zwischen Pivitsheide V.H. und Lage (L758-K18) oder mehrere Instandsetzungsmaßnahmen entlang der L861 in Kalletal und Extertal. „Dass diese und weitere Maßnahmen berücksichtigt wurden, ist gut für Lippe“, erklärt Berghahn. „Leider hängen dafür andere Projekte immer noch in der Warteschleife. Nur zwei Beispiele dafür sind die Erneuerung der Passadetalbrücke und die Sanierung der Ortsduchfahrt Istrup“, sagt Berghahn.

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