Sowi-Kurs des Gymnasiums Blomberg im Landtag

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Landtag statt Schulbank: Sowi-Kurs des Gymnasiums Blomberg im Landtag

Ausnahmsweise einmal nicht die Schulbank drücken: Für rund dreißig Schülerinnen und Schüler des Hermann-Vöchting-Gymnasiums Blomberg wurde dieser Wunsch jetzt Wirklichkeit. Sie besuchten den heimischen Landtagsabgeordneten Jürgen Berghahn (SPD) an seinem Arbeitsplatz im Düsseldorfer Landtag, um einen direkten und praktischen Einblick in die Politik zu bekommen.

Seit 2010 ist der gelernte Elektroinstallateur Berghahn direkt gewählter Landtagsabgeordneter aus Lippe. Der Experte für Verkehrs- und Umweltpolitik erläuterte den Gästen aus seiner Heimatstadt Blomberg, dass die Mitglieder des Landtags keinesfalls einen 40-Stunden-Tag und auch keine 5-Tage-Woche haben. Das Arbeitspensum der Abgeordneten liegt weit darüber und macht auch vor dem Wochenende nicht halt.

Ob Windenergie, Mikroplastik oder Breitbandausbau, die Arbeitsbereiche des Politikers sind weit gefächert. Aber der Aufwand lohnt sich, so Berghahn: „ Als Abgeordneter muss man ständig verhandeln und vernetzen – im Großen, wie im Kleinen. Auf dem Land haben wir beispielsweise lange dafür gekämpft, dass wir endlich Glasfaser bekommen. Jetzt beginnt auch im Kreis Lippe der Breitbandausbau. Auch andere Projekte, wie zum Beispiel Fördergelder für den Sportbereich, für Bürgerradwege oder andere Vorhaben, benötigen oft Unterstützung, damit die Umsetzung klappt.“

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich im Gespräch mit Jürgen Berghahn äußerst interessiert an aktuellen Themen. Zum Abschied bedankte sich der Abgeordnete herzlich bei seinen jungen Gästen: „Ich finde es ausgesprochen wertvoll und gut, dass Ihr Euch so sehr für unser demokratisches System sowie für aktuelle Entwicklungen in Politik und Gesellschaft interessiert. Es hat mir gut gefallen, dass Ihr neugierig seid und Fragen stellt. Meiner Ansicht nach ist es sehr wichtig, Themen offen anzusprechen. Dafür stehen wir Politiker gern zur Verfügung! Hoffentlich konnte Euer Interesse durch den Besuch im Landtag weiter angeregt werden.“

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